Scharfes Thai Curry mit Shirataki-Nudeln

Eines meiner liebsten Curry-Rezepte. So einfach und so lecker.

Wenn ihr Shirataki-Nudeln noch nicht kennt, wird es aber höchste Zeit! Man findet sie auch unter dem Namen Konjaknudeln, da diese Nudeln lediglich aus Wasser und dem Mehl der Konjakwurzeln bestehen. Durch dieses Mehl sind die Nudeln sehr ballaststoffreich, außerdem enthalten sie keine verwertbaren Kohlenhydrate und sind noch dazu glutenfrei. Ich liebe diese Nudeln! Wenn man es genau nimmt, schmecken sie zwar nach nichts, aber ich mag die Konsistenz und in Verbindung mit einer tollen Suppe oder einem Curry sind sie unschlagbar.

Das Rezept könnt ihr auch mit Glasnudeln oder Reisnudeln zubereiten, ganz wie ihr möchtet. Auch statt der von mir verwendeten Garnelen, könnt ihr Alternativen wählen. Entweder ersetzt ihr sie durch anderes Fleisch (Pute, Huhn, Rind, …) oder vegan/vegetarisch durch Tofu. Bei der Auswahl des Gemüses seid ihr auch sehr frei. Nehmt das, was ihr da habt.

 

– 1 Päckchen Shirataki-Nudeln
– 2 Knoblauchzehen
– 1 Zucchini
– 2 Karotten
– 1 Zwiebel
– 3 kleine Tomaten
– ein großes Stück (größer als daumengroß) Ingwer
– Frühlingszwiebeln
– Koriander
– Garnelen
– 1 Dose (400ml) Kokosmilch
– 1 TL Kokosöl
– 1,5 EL rote Thai-Curry-Paste
– ca. 2 EL Zitronensaft
– Salz
– Pfeffer
  1. Zuerst schneidet ihr das Gemüse klein: Die Zucchini in Scheiben, die Karotten in Stäbchen, die Zwiebel in Ringe, die Tomaten in Spalten. Den Ingwer fein reiben und die Knoblauchzehen durch die Presse drücken. Den gehackten Koriander und die geschnittenen Frühlinszwiebeln brauchen wir erst am Ende.
  2. In einer Pfanne lasst ihr das Kokosöl zergehen und bratet den Knoblauch kurz darin an. Gebt dann die Curry-Paste dazu und füllt die Pfanne mit etwas Wasser (ca. 4 EL) auf, dass sich die Paste besser löst. Gut umrühren, bis keine allzu großen Klumpen der Paste mehr zu sehen sind. Lasst die Masse kurz köcheln. Je nach Schärfe könnt ihr mehr (schärfer) oder weniger Paste verwenden.
  3. Nun fügt ihr das restliche Gemüse dazu und dünstet alles an (bei Bedarf gerne etwas (!) Wasser dazugeben). Die geschälten Garnelen kommen auch gleich mit rein. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
  4. In der Zwischenzeit wascht ihr die Shirataki-Nudeln gut ab und legt sie in Wasser. Die Nudeln riechen nämlich nach Fisch (schmecken aber nicht danach!) und um diesen Geruch wegzubekommen, waschen wir sie gut durch.
  5. Schüttet die Kokosmilch mit in die Pfanne und lasst alles ca. 5min köcheln.
  6. Dann holt ihr die Nudeln aus ihrem Wasser, gebt sie auch in die Pfanne und köchelt alles bei kleiner Stufe noch einmal ca. 4min.
  7. Am Ende kommen noch Zitronensaft, Frühlinsgzwieblen und Korinader hinzu. Bei Koriander ist es wichtig, dass ihr ihn nicht mitkocht, denn sonst verliert er seinen ganzen Geschmack.
  8. Und nun: Anrichten und Genießen!

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