Karotte-Nuss-Brot (No Knead Bread)

Mit das beste Brot, das ich je gebacken habe. 

Bei manchen Broten war es oft eine Glückssache, wie es aus dem Topf oder der Form kommt und wie es nach dem Anschneiden aussieht. Da hatte ich schon vom flachsten Brot der Welt bis zum trockensten alles dabei. Das hier habe ich jetzt schon fünf mal gebacken und es war jedes mal der Oberwahnsinn! Es schmeckt so gut, ich könnte mich nur davon ernähren. Ausprobiert habe ich es schon mit verschiedenen Nüssen: Haselnüssen, Walnüssen, beides gemischt und ausversehen auch mal mit Walnüssen und Mandeln. Hatte beim Einkaufen die Haselnüsse mit den Mandeln verwechselt und es erst beim Backen bemerkt (deswegen war es also so teuer!). Dem Brot hat es überhaupt nicht geschadet und es hat auch damit richtig lecker geschmeckt. (Noch dazu hat man dann ein hochwertiges Mandelbrot :D)
Außerdem dauert es nicht wie das typische No Knead Bread ingesamt an die 18h, sondern es geht relativ schnell. Das 18h-Rezept kann ich euch aber auch noch mal hochladen, wenn ihr mögt.

Genug geredet, her mit dem Wahnsinnsbrotrezept:

Dauer: ca. 5 Stunden

– 500g Mehl (Dinkel, Vollkorn, Weizenvollkorn oder alles gemischt)
– 1 Päckchen Trockenhefe
– 2Tl Salz
– 375ml handwarmes Wasser
– 100g Karotten
– 100g Nüsse
– 200ml Wasser

  1. Das Mehl mit dem Salz und der Hefe in einer Schüssel vermischen. Das handwarme Wasser dazugeben und alles mit dem Stiel eines Holzlöffels grob verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort für 3h gehen lassen. Ich gebe die Schüssel immer in einen (frischen 😉 ) Müllbeutel und verschließe ihn luftdicht. Dann kommt alles für die 3h unter die Bettdecke (oder Sofadecke), dass es dem Teig da unten ganz mumelig warm wird.
  2. Karotten schälen und reiben und Nüsse grob hacken. Nach den 3h Gehzeit mischt ihr alles in den Teig. Dann formt ihr aus dem Teig einen runden Laib und setzt ihn auf ein bemehltes Stück Backpapier. Am besten bemehlt ihr vorher auch eure Hände, dann bleibt nichts kleben. Das Brot bäckt nachher in einer Form, ich habe dafür einfach meine Springform genommen, weil ich auch keine andere passende habe. Deswegen habe ich das Backpapier so groß zugeschnitten, dass es nachher (mit Rand) in die Form passt (so wie man auf den Fotos sieht).
  3. Den runden Laib lasst ihr zugedeckt noch mal 45min gehen. Nach 30min stellt ihr in den Backofen eine feuerfeste Form mit 200ml Wasser und schiebt ein Gitter in die unterste Schiene. Die Form, in der das Brot backen soll, kommt mit in den Ofen. Dann heizt ihr das alles auf 220 Grad vor. Ich nehme Umluft, da ich nicht weiß, was Ober- Unterhitze mit der Form auf dem Boden anstellt. Falls sich jemand damit auskennt, gerne kommentieren 🙂
  4. Nach den 45min schneidet ihr den Teig oben kreuzweise ein. Dann holt ihr die heiße Form aus dem Ofen (vergesst nicht die Topflappen!) und setzt das Brot mit Backpapier hinein. Alles wieder zurück in den Ofen (Topflappen!!) und für ca. 45min backen. Ob das Brot fertig ist merkt ihr daran, dass es hohl klingt, wenn ihr darauf klopft.
  5. Form entfernen und auf dem Gitter auskühlen lassen. Nach der Auskühlphase wurde das Brot wieder weicher und ich dachte anfangs schon „Ohje, doch nichts geworden“, aber dem war nicht so. Es ist perfekt ?

 

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